Aufmerksame Wächter

Quelle: „Daniel Jedzura / shutterstock.com“


Schützen Sie Ihr Heim vor Einbrüchen
Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gehört zu unseren Grundbedürfnissen – und lässt sich recht schnell empfindlich stören. Als Kind und Teenager, als „gestandener“ Elternteil in mittleren Jahren, als älterer Mensch: Wir alle kennen aus jeder unserer Lebensphasen Situationen, die uns aus der Ruhe brachten. Oder aber auch schlicht und ergreifend unsere Ruhe störten. Dem lässt sich vorbeugen. Gebäude- und Grundstückssicherung werden immer wichtiger, und man kann eine ganze Menge dafür tun. 

Einbrüche, ungebetene Besucher, die penetrant mit dem „Fuß in der Tür“ Einlass oder zumindest Aufmerksamkeit erwarten – das sind die Hauptgründe, wirksame Sicherheitstechnik einzusetzen. Die Haustür ist die Schwelle vom öffentlichen zum absolut privaten Lebensraum. Niemand darf ohne Erlaubnis diese geschützte Sphäre stören. Die einfachste Lösung, frei entscheiden zu können, ist die Kombination von automatischem Türöffner sowie Sprechanlage und/oder Türspion. Dieser ist allerdings für Kinder oder Menschen im Rollstuhl nicht ausreichend: Er müsste in Kinderhöhe (und die Kleinen wachsen) bzw. in Sitzhöhe eingebaut werden und gibt dann wenig hilfreich den Blick auf Bauch oder Beine des Besuchers frei. Besser ist eine Videoüberwachung, die auf einem Display drinnen zweifelsfrei abbildet, wer draußen steht. Solche Türkommunikationssysteme gibt es als Unterputz- und als Aufputzmodelle; sie bestehen aus Tür- und Wohnungsstation. Erstere beinhaltet zusätzlich zu Ruftaster und Lautsprecher eine Farbkamera, die den Eingangsbereich fest im Blick behält. Wer möchte, kann diese Technik auch mit dem Briefkasten kombinieren und an vielen möglichen Stellen installieren lassen, selbstverständlich auch an der Gartentür.

Das Gegenstück ist die Wohnungsstation. Je nach Modell kann das Hören und Sprechen über einen Hörer oder über eine Freisprechfunktion erfolgen. Wer nicht immer in den Flur laufen möchte, wenn es klingelt, wählt ein Tischgerät. Integriert ist ein Farbdisplay, auf dem zu sehen ist, wer draußen steht. Als freundliche Einladung lässt sich auf Knopfdruck das Licht im Treppenhaus einschalten, und wer nicht empfangsbereit ist – der ignoriert das Bildschirm-„Motiv“. Licht ist ein genereller Sicherheitsfaktor. Der Grundsatz „Unbekannten nie die Tür öffnen“ lässt sich mit dieser Technik erfüllen. Doch wer vorhat einzubrechen, wartet ab, bis die Bewohner ausgegangen sind. Nachts ist eine ausreichende Innen- und Außenbeleuchtung eine abschreckende Maßnahme. An der Arbeit sind Diebe jedoch auch tagsüber; jetzt wollen sie binnen Sekunden ins Haus gelangen. Vor allem schwer überwindbare Verriegelungen führen dazu, dass sie aus Angst vor Entdeckung aufgeben.

Tipps zur Einbruchsicherung
Eine erste Hürde bilden Zäune rund um das Grundstück oder den Vorgarten. Hecken sollten möglichst kurz gehalten werden, sodass sie einem Einbrecher keinen Sichtschutz bieten. Die einbruchhemmende Wirkung lässt sich durch Folgendes verstärken:

  • Türen, Fenster und Tore geprüft/zertifiziert nach DIN EN 1627 ff. in der Widerstandsklasse RC-2 bieten einen guten Schutz für alle ohne Hilfsmittel erreichbaren Stellen, vor denen der Täter einen festen Stand hat.
  • Multifunktionstüren zwischen Garage und Wohnhaus können Einbruchhemmung und Brandschutz kombinieren.
  • Kellerfenster wie oben ausgestattet oder mit Gittern – Grundsatzempfehlung RC-2-Gitter – sichern.
  • Auch Rollläden kann man als geprüfte/zertifizierte einbruchhemmende RC-2-Elemente erhalten.
  • Anwesenheitssimulation ist nicht nur während des Urlaubs, sondern auch bei kurzer Abwesenheit empfehlenswert. Am einfachsten ist das realisierbar über ein BUS-System, über das z. B. das Licht zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Räumen an- und ausgeht. Oder elektrische Rollläden abends heruntergelassen und morgens hochgezogen werden.

 

 

Unsere aktuellen Immobilienangebote