Die Lebenszeit-Immobilie

Baby auf Treppe

Quelle: „BonNontawat/shutterstock.com“


Der Bau oder der Kauf der eigenen vier Wände ist für die meisten unter uns die größte Investition im Leben. Allein schon deswegen sollte die Immobilie so lange wie möglich uneingeschränkt nutzbar sein. Im Moment des Einzugs, während die Kinder erwachsen werden, nach dem Auszug der Kinder. Kurz: über alle Lebensphasen hinweg, bis ins hohe Alter hinein. Vorausschauende Planung eines barrierearmen Neu- oder Umbaus sollte deshalb zur Selbstverständlichkeit werden.

Seniorengerechtes Wohnen hat heute viel von seinem „Treppenlift-Image“ abgelegt.Denn der Bedarf junger Eltern mit Babys und Kleinkindern lässt sich in vielen Punkten mit dem älterer Menschen vergleichen. Beispiel geräumiger Hausflur: Hier parkt der Kinderwagen ideal, die Älteren bringen ihren Einkaufs-Trolley oder den Rollator unter. Die grundsätzliche Regel heißt: Was für Senioren sinnvoll ist, bringt meist auch anderen Generationen Vorteile. Im englischsprachigen Raum haben sich deshalb die Begriffe „universal design“ und „design for all“ etabliert – Design, das ohne Schranken für jeden Einzelnen nutzbar ist. „Design für alle“ umfasst einen weiteren Aspekt: Eine große Familie, eine Erkrankung, ein Unfall oder veränderte Fähigkeiten im Alter können vorübergehend oder dauerhaft Unterstützung durch externe Dienstleister erfordern.

Fazit: Die Investition in barrierearmes Wohnen bringt eine hervorragende Rendite, denn sie begleitet den gesamten Lebenszyklus. Die Lebenszeit-Immobilie: Richtig geplant, wird ein Eigenheim allen Wohnansprüchen bis ins hohe Alter gerecht. Im Idealfall muss nur eine geringfügige Umorganisation erfolgen.

 

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